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LHG klagt Versäumnisse beim Deutschlandstipendium an: Vorsitzender Lucas erklärt: ,,Konzept benötigt Realitätsabgleich“

Pressemitteilung vom 19.05.2015

 

Berlin. Anlässlich der am 19.05.2015 stattfindenden Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium klagt der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) bestehende Mängel des aus staatlichen und privatwirtschaftlichen Mitteln finanzierten Stipendiums an. Der Bundesvorsitzende Sascha Lucas stellt klar: ,,Wir bekennen uns ausdrücklich zu einer breitgefächerten Stipendienkultur und erkennen das Motiv, besonders leistungsstarke Studierende zu fördern, als richtig an. Damit das Deutschlandstipendium sich aber auf lange Sicht etablieren kann und sein Fortbestand gesichert ist, bedarf es mutiger Reformen.“

So sei es aus staatlicher Sicht ungenügend, dass bislang nur ein kleiner Teil der Stipendienfinanzierung von Unternehmen käme: ,,Deutschland ist hier im OECD-Vergleich deutlich unterdurchschnittlich und hat enormen Nachholbedarf. Es müssen jetzt offensichtlich bessere Anreize im Werben um Unternehmensbeteiligungen gesetzt werden“, so Lucas. Der Verwaltungsaufwand sei zum Beispiel bedeutend zu hoch und langwierig.

Für Studierende sei die Notwendigkeit einer erneuten Bewerbung zu jedem Semester „ein Schlag ins Gesicht engagierter junger Akademiker“. Der LHG-Vorsitzende fordert daher, ,,die Lebensrealitäten unserer Leistungsträger von morgen zu berücksichtigen und sie nicht durch unnötige Bürokratie abzuschrecken.“Als konsequenten Schritt bei der Förderung exzellenter Leistungen sei eine strukturelle Erweiterung des Stipendiatenkreises auf Promovierende außerdem dringend umzusetzen.

Ein weiterer Reformvorschlag der LHG ist die Flexibilisierung der Deckungsregel für Hochschulen bei Deutschlandstipendien. Demnach könnten Hochschulen auch dann noch Deutschlandstipendien anbieten, wenn ihre Quote bereits erfüllt ist. ,,Eine solche Maßnahme würdigt engagierte Hochschulleitungen, erhöht deutschlandweit den Wettbewerb und kommt gleichzeitig den Studierenden voll zugute“, so Lucas.

 

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