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Liberale Hochschulgruppen fordern neues Finanzierungsmodell

Allgemein, Pressemitteilung vom 22.02.2016

Liberale Hochschulgruppen fordern neues Finanzierungsmodell

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung ein neues Modell für die Hochschulfinanzierung beschlossen. Die für die Zeit nach dem Studium vorgesehenen Sozialbeiträge sollen die Qualität von Studium und Lehre verbessern.

Berlin. Die Liberalen Hochschulgruppen fordern die Einführung von nachgelagerten Sozialbeiträgen zur Studienfinanzierung. So sollen die durch das Studium entstehenden Kosten anteilig ausgeglichen werden.

Der Wegfall der Studiengebühren wurde entgegen den Zusagen der Landesregierungen nicht kompensiert. Die Geschädigten sind – neben der Bildung, der Rohstoff unserer Zukunft – die Studierenden, die in überfüllten Seminaren sitzen müssen und denen oftmals notwendige Tutorien gestrichen wurden. Die zunehmende Verschlechterung der Studienbedingungen halten wir für unverantwortlich,“ so Johannes Dallheimer, Vorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen.

Wir sind überzeugt davon, dass ein nachgelagerter Beitrag für die erhaltene Hochschulausbildung der fairste und gerechteste Weg ist. Die Finanzen der Universitäten werden wieder saniert und das Modell benachteiligt keine sozial Schwächeren“, erklärt Dallheimer.

Durch diesen liberalen Ansatz sollen die Gebühren erst beim Erreichen einer Einkommensschwelle von 30.000 Euro brutto fällig werden. Die Hochschulen haben dabei die Möglichkeit, eigenverantwortlich über die Erhebung sowie auch über die Rückzahlungsbedingungen der Beiträge zu entscheiden.

Wichtig ist uns jedoch, dass die Sozialbeiträge nicht als Ersatzleistung für andere Landesmittel missbraucht werden“, betont der Vorsitzende. „Es soll sich explizit um einen zusätzlichen Finanzierungsbaustein handeln, der ausschließlich der Verbesserung der Lehre dienen und nicht etwa für Forschung oder politische Bildung genutzt werden soll“, so der Vorsitzende.

Die Verteilung dieser Mittel soll darüber hinaus durch Kommissionen vergeben werden, in denen die Studierenden zu zwei Dritteln vertreten sind.

So können wir sicherstellen, dass diejenigen, die von den Mitteln profitieren sollen, auch maßgeblich und demokratisch über ihre Vergabe entscheiden können.“

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