Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) spricht sich dafür aus, Vorlesungen an deutschen Hochschulen flächendeckend aufzuzeichnen und zu digitalisieren. Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland und der Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit, Großveranstaltungen grundsätzlich abzusagen, stellt sich auch an Hochschulen im ganzen Land die Frage nach dem Umgang mit der aktuellen Situation. Der LHG bekräftigt daher mit Blick auf das anstehende Sommersemester seine langjährige Forderung, Maßnahmen an den Hochschulen zu ergreifen, damit Lehrkräften die Möglichkeit gegeben wird, ihre Vorlesungen aufzuzeichnen und online den Studierenden zur Verfügung zu stellen.

Dazu äußert sich die Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen, Tabea Gandelheidt: „Die Entwicklungen der letzten Tage haben bundesweit viele offene Fragen bei Hochschulpersonal aufgeworfen. Unsere Antwort darauf sollte ‚Digitalisierung‘ lauten! Amerikanische Universitäten, wie zum Beispiel die Stanford University, machen dies bereits vor und stellen jetzt auf Online-Vorlesungen um. Um den Lehrbetrieb in Deutschland nicht unnötig zu gefährden, sollten wir ebenfalls bundesweit die notwendigen Maßnahmen ergreifen, die digitale Bildung an Hochschulen endlich zu etablieren. Wir brauchen keine Panik, sondern Digitalisierung!“