24.07.2018

Frauenförderung im Verband

Die Liberalen Hochschulgruppen fordern für eine liberale Frauenförderung im Verband:

  • gründlichen Evaluierung der Ausgangslage unter Einbeziehung der Orts- und Landesgruppen evaluiert vor Umsetzung der Maßnahmen
  • eine Mitgliederkampagne zu starten, die gezielt Frauen anspricht und die den örtlichen LHG-Gruppen ebenfalls zur Verfügung gestellt wird
  • Ernennung einer Vertrauensperson für LHG-Veranstaltungen zur Hilfe bei zwischenmenschlichen Auseinandersetzung
  • einen jährlichen Bericht des AK Frauen auf der Bundesmitgliederversammlung
  • Evaluation unserer Außenwirkung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Ansprache von Interessierten
  • einen niedrigschwelligen Einstieg in das Engagement für Interessierte und Neumitglieder
  • respektvolle Gruppenkultur und -Kommunikation mittels Teambuildingmaßnahmen und andere gemeinschaftsstiftende Veranstaltungen
  • Evaluation bestehender und Entwicklung neuer Veranstaltungsformate im Hinblick auf ihre Attraktivität für unterrepräsentierte Gruppen
  • Stärkere Sensibilisierung der Funktionsträger für Sexismus
  • gegenseitige Unterstützung und deutlicher Widerspruch bei sexistischen Aussagen
  • Vorbilder stärker und in den Vordergrund rücken
  • zurückhaltende Menschen proaktiv auf zu besetzende Posten ansprechen und motivieren, sich dieser Herausforderung zu stellen
  • Transparenteres Aufzeigen von Anforderungen für Ämter
  • Sexistischen Kommentaren in Wahlkämpfen und Findungsprozessen klar entgegentreten; klare Betonung von Kompetenz und erwartetem Engagement als leitenden Entscheidungskriterien
  • Etablierung von Ombudspersonen in den LHG-Landesverbänden
  • regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit

Am Ende steht für uns Liberale Hochschulgruppen das Ziel, viele Frauen für unsere Themen zu begeistern und sie zu aktiver Mitarbeit zu animieren. Wir sind überzeugt, dass wir als Verband mit einer breiter aufgestellten Programmatik und neuen Formen der politischen Arbeit für alle liberal denkende Menschen eine Atmosphäre schaffen können, in der sie sich gerne einbringen können – und wollen. Mit steigendem Anteil an der Mitgliederzahl sind wir zuversichtlich, mittelfristig mehr Frauen für die Vorstandsarbeit begeistern zu können. Eine verpflichtende innverbandliche Frauenquote lehnen wir allerdings ab, denn diese verdeckt nur vorhandene Probleme, statt sie zu lösen.