03.05.2018

Nachgelagerte Studiengebühren

Die Liberalen Hochschulgruppen setzen sich für die Einführung nachgelagerter Studiengebühren zur Studienfinanzierung ein. Dadurch entsteht ein Wettbewerb unter den Hochschulen, ein bestmögliches Studium zu einem möglichst niedrigen Beitrag anzubieten – zum Wohle der Studierenden. Die Gelder werden dann direkt wieder in die Lehre investiert, um attraktive Rahmenbedingungen für nachfolgende Studierende zu schaffen!

Die Liberalen Hochschulgruppen fordern daher konkret:

    • Ausgabe nur für Verbesserung der Lehre
    • Fälligkeit erst nach Abschluss und Erreichen eines Durchschnittseinkommens
    • Erhebung unabhängig von den tatsächlichen Kosten des Studiums
    • Autonome Entscheidungsgewalt für Hochschulen: Eigene Entscheidung über Einführung von Studiengebühren, eigene Entscheidung über Verwendung durch eine universitätsinterne Kommission (2:1 Verhältnis von Studierenden und Professoren), eigene Entscheidung über Rückzahlungsmodalitäten
    • Transparente Verwendung der Gelder
    • Staatliche Hochschulgrundfinanzierung bleibt davon unberührt

Die Liberalen Hochschulgruppen lehnen generelle direkt erhobene Studiengebühren ab, welche ausschließlich von ausländischen Studierenden erhoben werden. Wir halten einen von finanziellen Mitteln unabhängigen Zugang zu Bildung für essentiell.