Digitalisierungsschub nutzen


Die letzten zwei Jahre mussten große Teile der Lehre vom analogen ins digitale verlagert werden. Hiermit ging ein starker Digitalisierungsschub einher.

Nun muss wieder zur Präsenzlehre gefunden werden. Dies darf aber kein Zurück zum vorherigen Status sein, sondern muss die positiven Entwicklungen beibehalten und weiter verstärken.

Insbesondere bedeutet dies, angefertigte Vorlesungsaufzeichnungen beizubehalten und digital zur Verfügung zu stellen. Dort wo es auch bisher keine Aufzeichnungen gab, soll dies parallel zum Vorlesungsbetrieb nachgeholt werden. Auf diese Weise soll es Studenten ermöglicht werden verpasste oder komplizierte Inhalte erneut anschauen und besser verstehen zu können.

Des Weiteren sollen analoge Abgabeformate, z.B. von Hausarbeiten, der Vergangenheit angehören. Hier muss zukünftig eine vollständig digitale Abgabe möglich sein.

Es hat sich gezeigt, dass, besonders bei großen Online-Vorlesungen, die Interaktion durch die Nutzung eines Chats, höher war, als dies durch Meldung zuvor der Fall war. Um dies auf die Präsenzlehre zu übertragen, soll in Vorlesungen ein entsprechendes Tool genutzt werden, über das dem Dozenten Fragen gestellt werden können.

Auch insgesamt soll vermehrt die Nutzung digitaler Tools zur Ergänzung des Lehrbetriebs getestet werden.