Schon wieder Politik gegen Studenten – Liberale Hochschulgruppen verurteilen geplante Abschaffung des Minijob-Modells
Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen zeigt sich empört über die Vorschläge der Rentenkommission der Bundesregierung, das aktuelle Minijob-Modell abzuschaffen: „Die meisten Studenten können neben dem Studium nicht mehr als einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Auf diese jetzt neue Sozialabgaben zu erheben ist ein Griff in den studentischen Geldbeutel“, so Charles Lübcke, Bundesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen, „Gerade in Zeiten von BAföG-Kürzungen haben Studenten sowieso Geldsorgen, weswegen sie mehr denn je auf die Minijob-Regel angewiesen sind“.
„Die Regierung zeigt schon wieder, dass ihr die prekäre Lage, in der sich viele Studenten aktuell befinden, egal ist“ ergänzt David Samaan, stellvertretender Bundesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen, „Mit einem Ende der Minijob-Regel fallen viele Studenten aus der Familienversicherung, müssen mehr in die Rente einzahlen und verlieren wohlmöglich ihren Job, weil viele Arbeitgeber auf das Minijobmodell angewiesen sind“
Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen fordert die Beibehaltung der Minijob-Regel und die Anhebung der jährlichen Minijobgrenze auf den Einkommenssteuerfreibetrag.
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