Das Ressort für Organisation plant vom 04. bis zum 07. Oktober 2026 eine mehrtägige Verbandsexkursion nach Prag. Ziel der Exkursion ist es, den Teilnehmenden die historische und politische Bedeutung Prags als einen zentralen Ort europäischer Geschichte näherzubringen. Dabei sollen insbesondere die Verflechtungen von europäischer Freiheitsgeschichte, religiösen Konflikten, totalitären Herrschaftssystemen und demokrati-schem Wandel im Mittelpunkt stehen. Die Exkursion wird in enger Kooperation mit dem Regionalbüro Mitteleuropa der Friedrich-Naumann-Stiftung durchgeführt, das die Durchführung mehrerer Programmpunkte unterstützt. Das Programm verbindet historische Bildungsangebote, politische Diskussionen und persönliche Vernetzung. Vorgesehen sind unter anderem folgende Programmpunkte:

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Inhaltlich spannt die Exkursion einen Bogen von den religiösen Konflikten der frühen Neuzeit über die Bedeutung des Prager Fenstersturzes und des Dreißigjährigen Krieges bis hin zur nationalsozialistischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, der kommunistischen Herrschaft in der Tschechoslowakei und den demokratischen Umbrüchen des späten 20. Jahrhunderts. Damit soll Prag als ein Ort sichtbar werden, an dem sich zentrale Entwicklungen der europäischen Geschichte in besonderer Weise nachvollziehen lassen.