Die Liberalen Hochschulgruppen fordern den verstärkten Einsatz studentischer  Hilfskräfte in Lehre und Forschung, insbesondere zur Reduzierung der Gruppengrößen in  Tutorien und Praktika in der Lehre und zur Verrichtung vorbereitender Arbeiten in der  Forschung.

Ziel ist, für die Studierenden eine bessere Betreuung und niedrigschwelligere  Hilfsangebote im Studium zu gewährleisten, für die Institute und Forschungseinrichtungen Effizienzsteigerungen in der Forschung zu erreichen und für  die Hilfskräfte selbst einen Beitrag zu ihrer Studienfinanzierung, ihrer Qualifizierung für die Lehre, Forschung und Wirtschaft und zur Entwicklung  fachübergreifender und fachfremder Fähigkeiten (sog. “Soft-Skills”) zu leisten.

Außerdem sollen bei der Erfassung der Betreuungsquote an den Hochschulen künftig in der Lehre tätige studentische Hilfskräfte berücksichtigt werden.