11.01.2018

PM: LHG mahnt Ausbreitung der Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung an

LHG mahnt Ausbreitung der Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung an Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) kritisiert scharf die sich verbreitende Praxis vieler Dozentinnen und Dozenten, für Klausuren eine Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung zu verlangen. Berlin, 11.01.2017. Die Prüfungsphase naht wieder an den deutschen Hochschulen – und damit auch ein Streitthema, welches sich schon seit einigen Jahren regelmäßig entspinnt. Immer mehr Dozentinnen und Dozenten fordern im Krankheitsfall in einer Prüfung von den Studierenden nicht nur ein Attest, sondern eine Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung. Neben dem Krankheitszeitraum umfasst diese auch Symptome der Erkrankten. Die Krux daran: Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür von den Studierenden von ihrer Schweigepflicht entbinden lassen. Johannes Dallheimer, Vorsitzender des LHG, hat dazu eine deutliche Meinung: „Diese sich verbreitende Regelung ist ein echtes Unding. Sie stellt Studierende unter Generalverdacht und dringt empfindlich in ihre Privatsphäre ein. Schluss damit!“ Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, frühere Bundesjustizministerin, pflichtet ihm bei: „Nicht alles, was rechtlich möglich ist, sollte auch praktiziert werden. Es ist datenschutzpolitisch äußerst bedenklich, sensible Krankheitsdaten von Studenten zu verlangen und zu speichern. Das ist weder geboten, noch verhältnismäßig. Es gibt keine überzeugenden Gründe, Prüfungsunfähigkeitsbescheinigungen zu verlangen.“ Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen setzt sich daher für die Abschaffung dieser Praxis und die Rückkehr zum einfachen Attest ein. (1.588 Zeichen)

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21.12.2017

PM: Bundesverfassungsgericht bestätigt LHG

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG), den Numerus Clausus für das Medizinstudium für teilweise verfassungswidrig zu erklären, bestärkt den Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) in seiner Forderung, das wenig zielführende Zulassungsverfahren zu reformieren.

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04.11.2017

Kommentar zu den Jamaika-Sondierungen: Hört auf die Studenten!

Unser Bundesvorsitzender Johannes Dallheimer schreibt in der HuffPost zur studentischen Perspektive auf die bisherigen Jamaika-Sondierungen im Bildunsbereich. Den Artikel findet ihr auch hier. Die beste Bildung der Welt: Hört auf die Studenten! Vieles wird vor der Wahl erzählt, doch entscheidend werden erst die Wochen danach.

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03.11.2017

International Academy des LHG

International Academy, 17. – 20.11. in Hamburg „Die USA und die EU: Transatlantische Beziehungen im Hochschulbereich“ Ab jetzt habt ihr die Möglichkeit euch für die nächste International Academy zum Thema „Transatlantische Beziehungen im Hochschulbereich“ in Hamburg anzumelden. Zusammen mit anderen Studierenden aus ganz Europa bekommt ihr einen Überblick über das amerikanische Hochschulsystem, über die Hochschulbeziehungen zwischen der EU und den USA und einen Ausblick auf die Zukunft dieser Beziehungen. Die International Academy ist ein auf Englisch stattfindendes Seminar-Wochenende, dessen Ziel es ist, Informationen über das Thema zu bekommen und gleichsam das Netzwerk zwischen liberalen Studierenden in Europa zu stärken.

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01.11.2017

PM: LHG fordert BaföG-Reform

LHG fordert BAföG-Reform von neuer Bundesregierung Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) fordert die Sondierungspartner Union, FDP und Grüne auf, die umfassende Reform des BAföG zum Teil ihres Regierungsplans für die Bundesrepublik zu machen. Berlin, 01.11.2017. Der LHG sieht die Sondierungspartner mit ihren bisherigen Gesprächen über die Bildungspolitik auf einem guten Weg. „die Stoßrichtung, welche ‚Jamaika‘ vereinbart hat, stimmt“, so Johannes Dallheimer, Vorsitzender des LHG. Wichtig sei es jetzt, die einzelnen Punkte mit Leben zu füllen. „Gerade beim Thema BAföG muss eine etwaige Koalition viel präziser werden“, mahnt Dallheimer deshalb. Die Liberalen Hochschulgruppen fordern in ihrer Beschlusslage ein BAföG-System, welches eltern- und vermögensunabhängig ist. So sollen Studierende, Schüler und Auszubildende bis zu 500€ im Monat kostenfrei beantragen können, die gleiche Summe kann darüber hinaus noch einmal als zinsgünstiges Darlehen beantragt werden. Finanziert werden soll das System durch von Eltern auf BAföG-Beziehende umgelegte Steuervergünstigungen. „Ein elternunabhängiges BAföG sorgt endlich dafür, dass das Studium nicht mehr von irgendjemandes Geldbeutel abhängt – genau das ist liberale Chancengleichheit“, gibt sich Dallheimer euphorisch. Da der LHG seine Forderung bereits im Wahlprogramm der Freien Demokraten untergebracht hatte und auch die Grünen zu einem elternunabhängigen BAföG tendierten, zeigt sich der Bundesvorstand der LHG bzgl. einer Reform zuversichtlich. „Wichtig ist es, dieses Thema auch gegen die Stillstandsverwalter von der Union zu behaupten“, gibt Dallheimer einen abschließenden Ausblick. (1653 Zeichen)

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