14.11.2018

PM: „Die BAföG-Reform ist ein zu kleiner Schritt in die richtige Richtung!“

Liberale Hochschulgruppen kritisieren: Die BAföG-Reform ist ein zu kleiner Schritt in die richtige Richtung! „Die für 2019 angekündigte BAföG-Reform ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, kommentierte der Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen, Johannes Dallheimer die Reform der Bildungsministerin. „Eine Reform war schon längst überfällig, immerhin bekommen wir nun ein Reförmchen. Unser Ziel ist ein elternunabhängiges BAföG, weil niemand aufgrund finanzieller Gründe scheitern und als Anhängsel seiner Eltern gesehen werden darf. Das BAföG ist für uns eine Investition in die Zukunft, in diesem Fall in die Akademiker von morgen.“ Für Dallheimer ist auch der Vorstoß der FDP-Bundestagsfraktion nicht weitreichend genug, da sich die Partei ja schließlich für ein elternunabhängiges BAFöG einsetze. „Während die Bundesregierung zumindest einen guten Willen zeigt, besteht im vorgelegten Haushalt der FDP-Fraktion leider noch Nachholbedarf. Ich bin mir sicher, dass durch die Einsparung teurer, kurzfristiger Wahlgeschenke der Großen Koalition viel Geld für den Bildungsetat zur Verfügung stehen könnte. Denn bei aller Entlastung der Bürgerinnen und Bürger darf man insbesondere die Investitionen in unseren Zukunftsrohstoff Bildung nicht vergessen!“, so der Vorsitzende. Die Liberalen Hochschulgruppen setzen sich schon seit Jahren für ein elternunabhängiges BAföG ein. Dabei soll jeder Studierende BAföG in Höhe von max. 800€ beantragen können. Nach Beendigung des Studiums muss dann ab dem eineinhalb-fachen des Durchschnittsverdienstes die Summe zinsfrei, mit min. 5% des Monatseinkommens brutto zurückgezahlt werden. Allerdings nur bis zu einem Betrag von 20 000€. Die Grenze von 20.000€ gilt nur, wenn die Regelstudienzeit um maximal 3 Semester überschritten worden ist.

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14.11.2018

Stellenausschreibung: Bundesgeschäftsführer*in (m/w/gn)

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen ist der Dachverband von rund 75 Hochschulgruppen in ganz Deutschland. Wir verstehen uns nicht nur als Dienstleister für die Gruppen, sondern gestalten aktiv vor Ort, auf Landes- sowie auf Bundesebene die Zukunft unserer Hochschullandschaft mit. Für diese spannende Aufgabe sucht der Bundesvorstand eine*n Bundesgeschäftsführer*in (m/w/gn) mit dem Tätigkeitsort Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin. Deine Aufgaben umfassen: – Post sichten, einscannen und an LHG-Bundesvorstand weiterleiten – Post- und Paketversand, u.a. von Roll Ups – Anschaffung von Büro- und Versandmaterial – Annahme und Führen von Telefonaten / „Telefondienst“ – Einrichtung von E-Mail-Postfächern und Zugängen für das WordPress-System des Bundesverbands – Lektorat von Post und Werbemitteln – Terminführung für den Bundesvorstand, inkl. Kommunikation anstehender Termine/Aufgaben – Einholen von Angeboten für Hotel- und Tagungsräume für die Bundesmitgliederversammlung und Seminare Deine Arbeit trägt zum reibungslosen Angebot unseres Verbandes entscheidend bei und ermöglicht es dem Bundesvorstand, sich langfristig weiter zu professionalisieren. Wir erwarten: – fortgeschrittene Kenntnisse in der Verwendung von Office-Produkten, – den Willen, sich mit neuen Systemen (z.B. WordPress) auseinanderzusetzen und zu beherrschen – sehr gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift, – Selbstorganisation, – selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, – Zuverlässigkeit, – Kreativität. Berufserfahrung ist von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Auch „Newcomer“ sind bei uns herzlich willkommen. Dich erwartet: – Ein hochmotivierter Bundesvorstand, der daran mitarbeitet, aus den deutschen Hochschulen moderne Wissenschafts- und Lehrbetriebe zu machen. – Eine Zuverdienstmöglichkeit an einem der attraktivsten Standorte Europas, dem Regierungsviertel in Berlin. – Ein Arbeitgeber mit einem jungen Team, das sich stets weiterentwickelt. Wir streben eine Anstellung zum 1. Dezember 2018 an, sind jedoch für flexible Lösungen offen. Wenn Du jetzt schon bereit bist, dann sind wir auch damit gerne einverstanden. Die Stelle ist auf 450-Euro-Basis und 11 Stunden/Woche ausgeschrieben. Deine Bewerbungsunterlagen richtest Du bitte vorzugsweise per E-Mail an kontakt@bundes-lhg.de oder an Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen Herrn Brian Otten Bundesgeschäftsführer Reinhardtstraße 14 10117 Berlin Für Fragen kannst Du Dich an kontakt@bundes-lhg.de wenden.      

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22.10.2018

“Europa ist unsere Zukunft, eine andere haben wir nicht” – unsere Delegation auf dem LYMEC Kongress

“Europa ist unsere Zukunft, eine andere haben wir nicht” (Genscher, daher setzen auch wir uns für ein starkes und zukunftsfähiges Europa ein. Bildung ist ein elementarer Bestandteil und genau diesen Ansatz verfolgen wir in unserem und mit unserem Dachverband LYMEC. Die LHG Delegation (Esther Steverding, Stefan Krautschneider, Johannes Boch, Christopher Schaffel und Felix Häring) ist zurück aus Vilnius (Litauen) vom diesjährigen LYMEC Kongress. Der Kongress stand ganz im Zeichen der Europawahl. Das Manifesto wurde besprochen und verabschiedet. Wir haben debattiert, überzeugt und unsere Anträge einbringen können. Im LYMEC Europaprogramm stehen folgende LHG Forderungen: Die European Digital University, das europäische Netzwerk der Universitäten, harmonisierte Semesterzeiten, Urlaubssemester für Gründer, Anerkennung sekundärer Bildungsabschlüsse und eine bessere finanzielle Ausgestaltung der Hochschulen für nachhaltige Entwicklung. Mit unseren Partner aus dem European Liberal Students Network haben wir für bessere Hochschulen europaweit gestritten. Die LHG wird sich auch weiterhin für Europa einsetzen und ihre Interessen vertreten. Vielen Dank für euren Einsatz!  

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24.07.2018

Seminar „Frauen in politischen Jugendverbänden“

Auch bei den Liberalen Hochschulgruppen ist das Thema Frauenförderung heiß diskutiert – auf der letzten Bundesmitgliederversammlung hat man deutlich gesehen, dass das Thema viele Mitglieder bewegt und interessiert. Genau deswegen möchten wir mit Euch noch mehr darüber ins Gespräch kommen und haben unser August-Seminar dem Thema „Frauen in politischen Jugendverbänden“ gewidmet. Das Seminar findet vom 30. – 31. August in Gummersbach statt. Hier könnt Ihr Euch anmelden: https://liberale-hochschulgruppen.de/veranstaltungen/anmeldung-zum-seminar-frauen-in-politischen-jugendverbaenden/ Bei Fragen wendet Euch gerne direkt an Julius (graack@bundes-lhg.de)! Herzliche Grüße, Euer Bundesvorstand

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17.07.2018

PM: Das neue Hochschulgesetz wird den Universitätsstandort NRW nachhaltig stärken

Liberale Hochschulgruppen: Das neue Hochschulgesetz wird den Universitätsstandort NRW nachhaltig stärken Düsseldorf/Berlin, den 14.07.2018. Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen NRW zeigt sich mit dem Entwurf des neuen Hochschulgesetzes zufrieden. Nachdem sich das Betreuungsverhältnis von Dozenten zu Studierenden, die finanzielle Situation und die Qualität von Lehre und Forschung unter der rot-grünen Landesregierung erheblich verschlechtert hatte, will die Wiederauflage des ehemaligen Hochschulfreiheitsgesetzes den Hochschulen wieder mehr Autonomie und Vertrauen in ihre eigenen Stärken schenken.  „Liberale Grundwerte sind ein Gewinn für unser Land. Hochschulen können für sich besser entscheiden als irgendein Ministerium,“ erklärt der Landesvorsitzende der LHG NRW, Alexander STEFFEN. Die massive Kritik aus einer kleinen, lauten Gruppe der Studierendenschaft trifft hingegen bei den Liberalen Hochschulgruppen auf Unverständnis. „Das neue Hochschulgesetz und die jetzige Hochschulpolitik der Landesregierung wird der Universitätsstandort NRW nachhaltig stärken und besser machen. Die Kritikpunkte tragen alle eindeutig einen klassischen politischen Hintergrund, der zeigt, dass es der Opposition nicht um die Sache und bessere Hochschulen geht.“, so Steffen. Johannes DALLHEIMER, Bundesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen, zeigt sich indessen besorgt über den Ton des Protests: „Beleidigungen, Fäkalsprache und Androhung von Gewalt haben in einer politischen Debatte nichts verloren. Eine Trumpisierung der Protestler führt nur dazu, dass Studierende insgesamt weniger ernst genommen werden. Damit schadet man der Sache mehr, als wenn man nichts gesagt hätte.“ Hochschulen sind Orte der freien Meinungsbildung und -freiheit, die es stets zu verteidigen gilt.

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